Eigentlich ist der Auftrag von Schulbüchern ganz einfach: Sie müssen beim Lernen helfen – im Unterricht und auch danach. Bei der Umsetzung wird dann aber aus der simplen Anforderung ganz schnell eine ganz schwierige Aufgabe, eine, die die Schulbuchmacher laufend neu und kreativ umsetzen müssen.
Für die Lehrkräfte sind Schulbücher ein verlässlicher „Werkzeugkasten“, aus dem sie sich immer wieder neu bedienen können. Darüber hinaus garantieren sie ihnen, dass sie die neuen Bildungspläne und Unterrichtsvorgaben befolgen und ihre Schüler sicher auf die zentralen Abschlussprüfungen vorbereiten.
Die Schülerinnen und Schülern schickt das gut gemachte Schulbuch auf Entdeckungsreise, macht sie bereit für das erfolgreiche und selbstständige Lernen.
Für die Eltern ist das Schulbuch eines der ganz wenigen Instrumente, um den Lernstand der Kinder einschätzen und selber helfen zu können.
Die Auswahl von Schulbüchern ist deshalb ein Verfahren mit harten Kriterien. Schulbücher müssen aber auch gefallen, sie müssen passen – zur Schule, zum Leistungstand der Schüler, zum Stil der Pädagogen. Deshalb gibt es Vielfalt, die nicht einfach weggespart werden kann.