Am Anfang des Schulbuchmachens steht die Idee für einen besseren Unterricht. Die kann nur aus der Unterrichtspraxis kommen. Deshalb sind Lehrerinnen und Lehrer immer dabei, wenn Schulbücher neu entstehen. Aber allein können sie die Ansprüche, die an Schulbücher gestellt werden, nicht umsetzen: Deshalb werden Schulbücher im Team gemacht, mit Lehrkräften, mit Experten aus der Hochschule und der Lehrerbildung sowie Redakteuren, den professionellen Schulbuchmachern aus den Verlagen.
Gemeinsam müssen sie ein didaktisches Konzept entwickeln – in vielen Gesprächen und Sitzungen. In den Verlagen wird das Konzept zusammengesetzt und verfeinert.
Zum guten Schulbuch gehört es weiterhin, dass Inhalte ihre passende Form finden müssen. Deshalb entwickeln die Redakteure gemeinsam mit Layoutern und Grafikern ein Designkonzept, das als Pendant zum didaktischen Konzept den Lernerfolg des neuen Buchs definiert.
In allen Etappen des Schulbuchmachens sind Qualitätsprüfungen eingebaut: Den Autoren, den Redakteuren wie dann auch der Schulbuchzulassung in den Ministerien geht es immer um Richtigkeit und Optimierung – alles für den besseren Unterricht.